Laura Egli

Ich arbeite seit April 2014 bei der Diakonie Bethanien. Nach meinem Studium zur Kindheitspädagogin HF war ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Da ich bereits einige Jahre als Gruppenleiterin tätig war, wollte ich unbedingt eine Stelle mit mindestens einer stellvertretenden Leitungsfunktion. Diese fand ich in der KiTa Bethanien Fluntern.

Schon während des Rekrutierungsverfahrens hatte ich den Eindruck, dass man sich hier weiterentwickeln kann. Durch die Grösse der Diakonie Bethanien erkannte ich viele Chancen – und auch der Ausblick auf die geplante Eröffnung der KiTa Bethanien Altstetten weckte mein Interesse. Von Anfang an war klar, dass die Übernahme einer Leitungsposition ein nächster Schritt sein könnte. Beeindruckt hat mich zudem der professionelle Auftritt und die offene Kommunikation der Diakonie Bethanien.

Mein Karriereweg innerhalb der DkB

  • April 2015 – Juni 2016: Gruppenleiterin und stellvertretende KiTa-Leitung, KiTa Bethanien Fluntern
  • Juni 2016 – Januar 2019: Aufbau und Leitung, KiTa Bethanien Altstetten
  • Februar 2019 – März 2021: Leitung der KiTa Bethanien Altstetten und KiTa Bethanien Fluntern
  • April 2021 – März 2024: Leitung KiTa Bethanien Fluntern, zusätzlich Verantwortung für Aufgaben in der pädagogischen Entwicklung aller Standorte
  • April 2024 – Dezember 2024: Co-Leitung KiTa Bethanien Fluntern mit Julia Bührer sowie Fachverantwortliche KiTas Bethanien
  • Seit Januar 2025: Vollzeit als Fachverantwortliche KiTas Bethanien

Chancen und Projekte, die mich geprägt haben

Ich habe erlebt, dass meine Ideen und Inputs Gehör fanden. Das hat mir Mut gemacht, mich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Besonders prägend waren:

  • die ersten Führungsaufgaben als Stellvertretung mit grossem Wirkungskreis
  • der Aufbau und die Leitung der KiTa Bethanien Altstetten – mein absolutes Herzensprojekt
  • die Doppelverantwortung für zwei Standorte (Altstetten und Fluntern)
  • der Aufbau der KiTa Bethanien Seefeld in der Rolle als Projektleitung
  • die Einführung von HF-Studierenden in unseren KiTas, die ich gemeinsam mit Valérie Vuillemin
    (Leitung Betriebliche Bildung und Ausbildungsverantwortliche KiTas) aufgleisen durfte

Unterstützt wurde ich zudem durch Weiterbildungen in Management in Non-Profit-Organisationen und durch ein CAS in Coaching in der Praxis.

Erlebnisse, die mir bleiben

Es gibt unzählige Erinnerungen – besonders bereichernd war für mich stets die Begleitung und Förderung unserer Mitarbeitenden. Viele Werdegänge durfte ich über die Jahre begleiten, und es erfüllt mich, ihre Entwicklung mitzuerleben. Ebenso wertvoll ist für mich die Dankbarkeit, die mir von Familien entgegengebracht wurde – ob als Gruppenleiterin oder in meiner Rolle als KiTa-Leitung. Dazu kommen viele spannende Projekte wie die Einführung des Qualitäts-Handbuchs, die Anpassung von Strukturen für die Qualitätsentwicklung oder die Neueröffnungen von Standorten.

Meine heutige Rolle und meine Ziele

Heute schätze ich besonders die enge Zusammenarbeit mit den verschiedensten Schnittstellen innerhalb der Diakonie Bethanien, den Austausch mit den KiTa-Leitungen und mit der Leitung Betriebe. Mein Antrieb ist es, die Qualität in der Betreuung und Begleitung der Kinder stetig weiterzuentwickeln. Gleichzeitig ist es mir ein grosses Anliegen, die Anstellungsbedingungen für unsere Mitarbeitenden zu verbessern und unsere Konzepte immer wieder den gesellschaftlichen und demographischen Gegebenheiten anzupassen. So können wir uns weiterhin als starker Partner für Familien positionieren.

Warum die Diakonie Bethanien?

Weil hier Raum für Ideen ist und man durch Engagement, Loyalität und Beharrlichkeit viele Chancen erhält. Weil es Gestaltungsspielraum gibt und man Verantwortung übernehmen darf. Und weil es bei uns ganz sicher nie langweilig wird.

Jindriska Turinova

Mein beruflicher Weg im Gesundheitswesen begann 2014 mit dem SRK-Kurs zur Pflegeassistentin. Für das dazugehörige Praktikum verschickte ich rund 20 Bewerbungen – und erhielt 19 Absagen. Zum Glück kam die eine Zusage vom Weyergut Bethanien.

Die ersten fünf Tage meines Praktikums waren ehrlich gesagt herausfordernd. Ich fragte mich: „Was mache ich hier? Ist das wirklich der richtige Beruf für mich?“ Doch dann durfte ich eine Bewohnerin in einer besonderen Pflegesituation mit Einsatz von Medizinaltechnik begleiten – eine Erfahrung, die mir einen tieferen Einblick in die Arbeit gab. In diesem Moment wurde mir klar: Ich will mehr. Ich möchte mich weiterentwickeln und nicht bei der Rolle der Pflegeassistentin stehenbleiben.

Am 1. März 2015 wurde ich offiziell als Pflegemitarbeiterin im Weyergut Bethanien angestellt. Gemeinsam mit meinen Vorgesetzten – der Geschäftsleitung und der Pflegedienstleitung – plante ich meine nächsten Karriereschritte. Um die Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit (FaGe) beginnen zu können, musste ich zunächst eine Deutschprüfung ablegen und den Allgemeinbildenden Unterricht (ABU) für Erwachsene absolvieren.

2017 begann ich dann die Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit, die ich 2019 erfolgreich abschloss. Danach war für mich klar: Erst einmal keine Schule mehr! Doch zwei Jahre später war ich bereit für den nächsten Schritt – und startete 2021 meine Ausbildung zur Fachfrau Langzeitpflege & Betreuung.

Im Mai 2025 absolvierte ich zudem einen Berufsbildungskurs. Jetzt freue ich mich darauf, meinen Weg im Pflegeberuf weiterzugehen – mit viel Engagement, Lernfreude und der grossartigen Unterstützung des Teams im Weyergut Bethanien.

Julia Bührer

Im Jahr 2020 führte mich mein Weg in die KiTas der Diakonie Bethanien. Ursprünglich wollte ich gar nicht mit Kindern arbeiten – meine Berufswünsche reichten von Architektin bis Fotografin. Doch schon immer war ich von Kindern umgeben, sei es in der Familie oder in der Nachbarschaft. Bei ihnen fühlte ich mich wohl, und sie sich auch bei mir. Nach und nach wurde mir klar: Architektur passt nicht zu mir. Vielmehr zog es mich in den sozialen Bereich, zur Arbeit mit Kindern – denn das war schon immer das, was mir Freude bereitete.

Sicher beeinflusst hat mich auch meine ältere Schwester, die denselben Ausbildungsweg zur Fachfrau Betreuung Kind EFZ gewählt hatte. Und natürlich die Begeisterung, Kinder zu begleiten, ihre Entwicklung mitzuerleben und ihre unvoreingenommene Art zu erleben.

Erste Schritte – vom Aushilfs-Pool zur Festanstellung

Gestartet habe ich 2020 als Fachperson Betreuung im Aushilfs-Pool – eigentlich mit dem Gedanken, nicht mehr dauerhaft in einer Kindertagesstätte zu arbeiten, da ich zuvor einige weniger gute Erfahrungen gemacht hatte. Hauptsächlich wurde ich in der KiTa Bethanien Fluntern eingesetzt, und so ergab sich Schritt für Schritt alles Weitere. Aus der Aushilfsfunktion entstand eine Festanstellung als Teilzeit-Miterzieherin in Fluntern. Zusätzlich arbeitete ich mit einem kleineren Pensum auch in der KiTa Bethanien Altstetten.

Ich erkannte rasch, dass dies eine Organisation ist, hinter der ich stehen kann – und dass eine Zukunft in einer KiTa gar nicht mehr so abwegig klingt. Die gelebten Werte, die Haltung sowie die Menschen um mich herum zeigten mir, dass ich hier genau richtig bin.

Vom Gruppenleitungsposten zur KiTa-Leitung

2021 wurde ich Gruppenleiterin in der KiTa Bethanien Fluntern und übernahm schon bald zusätzlich die Stellvertretung der damaligen Leiterin Laura Egli. Nach zwei Jahren gab ich die Gruppenleitung ab und übernahm stattdessen die Berufsbildungs-Funktion. Seit 2025 leite ich die KiTa Bethanien Fluntern nun eigenständig und bin zugleich für die Berufsbildung verantwortlich.

Die enge Zusammenarbeit mit meiner Vorgängerin hat mich hervorragend auf die Leitungsaufgabe vorbereitet. Zudem konnte ich in Weiterbildungen viel lernen und dieses Wissen direkt einbringen – unterstützt von meinem offenen und hilfsbereiten Team.

Heute: Meinen Platz gefunden

Ich bin sehr stolz auf meinen Weg. Damals dachte ich, die Arbeit in einer Kindertagesstätte sei nichts für mich – heute weiss ich mit Gewissheit: Ich bin am richtigen Ort. Herausforderungen gehören dazu, doch wir wachsen gemeinsam daran. Es erfüllt mich, gemeinsam mit meinem Team Gutes zu bewirken und Kindern ein förderliches Umfeld zu bieten, in dem sie Selbständigkeit und Sozialkompetenz entwickeln können. Gleichzeitig macht es mir Freude, mein Team zu unterstützen und anzuleiten. Die Arbeit und die Gespräche – ob leicht oder herausfordernd – schweissen uns zusammen. Dieses Zusammenspiel macht meine Arbeit abwechslungsreich und bereichert meinen Alltag.

Mein Tipp an alle, die einen ähnlichen Weg einschlagen wollen: Glaubt an euch! Habt Vertrauen und Geduld – mit euch selbst und mit anderen. Niemand muss perfekt sein. Fehler sind erlaubt, denn wir alle lernen ständig dazu. Am richtigen Ort unterstützt man sich gegenseitig – und genau dort entfaltet man sein volles Potenzial!

Melissa Garibovic

2016 startete ich in der KiTa Bethanien Oerlikon und konnte nach meinem einjährigen Praktikumsjahr in der neu eröffneten KiTa Bethanien Altstetten, als erste Lernende meine Lehre beginnen. Nach der Ausbildung war ich für knapp zwei Jahre weg und nun bin ich im Mai 2022 wieder voller Vorfreude in die KiTa Bethanien Altstetten zurückgekehrt – wo ich als Fachfrau Betreuung auf einer Kindergruppe tätig bin. Die Diakonie Bethanien ist sehr offen und stets professionell. Ideen sind und waren immer willkommen und die Wertschätzung gegenüber dem Mitarbeitenden bekommt man zu spüren. Ausserdem ist die Diakonie Bethanien ein optimaler Ort für Personen, die Interesse an Weiterbildungen und einer Weiterentwicklung in der beruflichen Karriere haben.

Magdolna Fábián

ln Ungarn arbeitete ich in einem Spital als Pflegefachfrau in der postoperativen
Station, diese musste leider schliessen und alle wurden entlassen. lch bekam 2013
die Chance im Weyergut Bethanien ein Praktikum zu starten. Also habe ich meine
beiden schulpflichtigen Söhne und meinen Mann zurückgelassen, in der Hoffnung,
sie mit meiner Arbeit zu unterstützen. Nach drei Monaten Praktikum konnte ich
als Pflegehelferin arbeiten. Deutsch lernte ich durch einen Kurs, im Gespräch mit
Kolleg:innen und Bewohnenden sowie mit Hilfe des Internets. Jeden Monat
konnte ich zu meiner Familie nach Ungarn — habe sie umarmt und fuhr wieder
zurück in die Schweiz.

Nach zwei Jahren bestand ich im Goethe-lnstitut die Deutschprüfung und
konnte im Anschluss als Fachfrau Gesundheit arbeiten. Laufend bildete
ich mich weiter – 2020 durfte ich in Zürich endlich die benötigten Module
besuchen, sodass mein ungarisches Diplom anerkannt wurde und ich
als Pflegefachfrau arbeiten durfte!

Nach langjährigen Arbeit im Weyergut Bethanien habe ich die Chance zu
einer beruflichen Weiterentwicklung erhalten. Mir wurde der Posten als Team-
leiterin anvertraut. Zugleich bekam ich die Möglichkeit, mit einer Weiterbildung
meine Kompetenzen für diesen Posten zu erhöhen. So hoffe ich, im Team
zusammen mit den Arbeitskolleg:innen, weiterhin gute Arbeit im
Weyergut Bethanien zu leisten.

Auch meinem Mann wurde im Alters- und Pflegeheim Weyergut Bethanien
eine Chance gegeben. Bei einem Besuch in der Schweiz durfte er sich in
der Hotellerie / Hauswirtschaft und im Service vorstellen. Seit fünf Jahren
arbeiten wir nun gemeinsam im Weyergut Bethanien! Wir haben haben
vom ganzen Team viel Unterstützung und Vertrauen bekommen und
sind dafür sehr dankbar.

Neue Perspektiven und vertraute Pfade – Zurück in der Kita

„Kinder geben so viel Energie zurück – das macht meine Arbeit jeden Tag aufs Neue besonders!“

Alicia wusste schon früh, dass sie einmal mit Kindern arbeiten möchte. Inspiriert von ihrem Onkel und ihrer Tante, die beide als Lehrpersonen tätig sind, suchte sie zielstrebig nach einer Ausbildung im pädagogischen Bereich. Über ein Lehrstellenportal fand sie die KiTa Bethanien Fluntern – und damit ihren perfekten Ausbildungsplatz.

Ihre Ausbildung zur Fachfrau Betreuung Kind EFZ absolvierte Alicia von 2019 bis 2022 bei uns. Dabei erlebte sie eine intensive und bereichernde Zeit, in der sie sich nicht nur fachlich weiterentwickeln konnte, sondern auch persönlich wuchs. Besonders schätzte sie die offene, wertschätzende Kommunikation im Team und den starken Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen. Früh bekam Alicia die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen – eine Erfahrung, die sie nachhaltig prägte.

Bereits im dritten Lehrjahr besuchte Alicia zweimal wöchentlich einen Vorbereitungskurs für die BMS, den wir finanziell unterstützt haben.

Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Lehre entschied sich Alicia für die Vollzeit-BMS, um ihren Bildungsweg weiter voranzutreiben. Doch damit nicht genug: Sie nutzte die Zeit danach für ein spannendes Zwischenjahr, in dem sie sich vielseitig weiterentwickelte und neue Perspektiven gewann.

Abenteuer Lateinamerika: Auf Reisen lernte Alicia nicht nur neue Kulturen kennen, sondern sammelte auch wertvolle Lebenserfahrungen.
Sprachaufenthalt in Paris: Die französische Sprache und Lebensweise haben sie begeistert und inspiriert.
Vorkurs für die PH: Mit viel Engagement bereitete sie sich auf ihren nächsten grossen Schritt vor – das Studium zur Primarlehrerin.

Seit Anfang 2025 ist Alicia zurück in der KiTa Bethanien Fluntern und unterstützt unser Team als ausgelernte Fachfrau Betreuung Kind EFZ in einer befristeten Stelle bis Juli 2025. Ihre Rückkehr ist für uns eine Bereicherung – ihre Energie und Motivation stecken an! Alicias Begeisterung für die Arbeit mit Kindern ist ungebrochen: Besonders liebt sie es, verschiedene Angebote zu planen und die Freude der Kinder zu erleben, wenn sie Neues entdecken und ausprobieren.

Im Herbst 2025 startet Alicia ihr Vollzeitstudium zur Primarlehrerin an der Pädagogischen Hochschule (PH). Der Berufswunsch, der einst durch die Vorbilder in ihrer Familie geweckt wurde, wird somit Wirklichkeit. Wir sind stolz auf Alicias Weg und freuen uns, sie noch einige Monate bei uns zu haben.

Ihr Tipp für zukünftige Fachkräfte:
„Habt Mut zur Offenheit, seid neugierig und nutzt jede Gelegenheit zum Schnuppern und Lernen. Fehler sind Chancen, um zu wachsen – und die Arbeit mit Kindern ist so viel mehr als nur spielen!“

Iris Muñoz

Nachdem ich bei meinem damaligen Arbeitgeber nach dem Mutterschaftsurlaub nicht wie abgemacht zurückkehren konnte, war ich sehr enttäuscht. Das Placid Hotel Zurich gab mir die Chance 2017 Teilzeit an der Rezeption zu starten – ich war unheimlich dankbar! Aus der Chance wurden fünf lehrreiche und lustige Jahre an der Rezeption. Die Diakonie Bethanien war mir gegenüber immer eine sehr loyale Arbeitgeberin.

Ich wusste schon lange, dass ich, sobald meine Jungs im Kindergarten sind, in die Pflege wechseln möchte – die Coronakrise gab mir den entscheidenden „Schupf“ um es zu wagen. Nun bin ich an der Höheren Fachschule und bilde mich im ersten Jahr zur diplomierten Pflegefachfrau aus. Erneut gab mir die Diakonie Bethanien eine Chance und ich habe die Möglichkeit meine erlernten Theorien in der Schule mit dem Praktischen zu verknüpfen – im Pflegeheim Convita Bethanien arbeite ich als Pflegehelferin und es ist einfach super. Ich kann flexibel arbeiten, lerne und profitiere zurzeit enorm davon.

Wenn man ambitioniert und loyal ist, hilft einem die Diakonie Bethanien immer. Auch hervorzuheben ist, dass ich für meine beiden Jungs in der KiTa Bethanien in Altstetten, welche sich im Placid Hotel Zurich befindet, einen Spezialpreis bekommen habe. Wer kann schon an einem Ort arbeiten, und die Kinder bekommen ein Stockwerk höher eine erstklassige Betreuung!

Erika Blatter

Die Gläser klirrten zum Start in ein neues Jahrtausend – und für mich begann am 1. Januar 2000 meine Reise bei der Diakonie Bethanien, damals noch mit rund 120 Mitarbeitenden. Als Direktions- und Personalassistentin durfte ich abwechslungsreiche und vielseitige Aufgaben übernehmen. Für Botengänge oder kleine Arbeiten wie Versände konnte ich die Diakonissen anfragen, die im gleichen Gebäude wohnten, indem wir damals die Büros hatten. Diese Nähe war grossartig – aus spontanen Begegnungen entstanden wertvolle Gespräche. Diese Verbundenheit begleitet mich bis heute.

Wandel, Vielfalt und Zugehörigkeit

Als ich Mami wurde, konnte ich mein Pensum dank einer Jobsharing-Partnerin reduzieren – eine Möglichkeit, die nicht alle haben. Über die Jahre blieb es stets bewegt: neue Betriebe eröffneten, andere schlossen, Um- und Neubauten und der Umzug vom Zürichberg nach Altstetten veränderten unseren Alltag. Die Zahl der Mitarbeitenden wuchs stetig, und mit der Bildung einer eigenen Personalabteilung fiel mein Bereich „Personalassistenz“ weg. Herausforderungen anzunehmen und flexibel zu bleiben ist für mich selbstverständlich – und genau das gefällt mir an diesem lebendigen Umfeld: bunt, mal ruhig, mal hektisch, aber nie eintönig. Ich schätze das eigenständige Arbeiten – und zugleich, jederzeit auf die Unterstützung meiner Kolleg:innen zählen zu können.

Heute sind wir in den verschiedenen Betrieben der Diakonie Bethanien beinahe 400 Mitarbeitende. Ich habe mein Pensum wieder erhöht, arbeite nicht mehr im Jobsharing, dafür mit zusätzlichen Aufgaben aus dem Bereich meiner ehemaligen Stellenpartnerin.

Besonders bereichernd ist für mich bis heute die Vertrautheit und Nähe zu den Diakonissen. Sie erinnern mich daran, wo unsere Wurzeln liegen, und geben meiner Arbeit eine tiefe Verbundenheit.