Die Gläser klirrten zum Start in ein neues Jahrtausend – und für mich begann am 1. Januar 2000 meine Reise bei der Diakonie Bethanien, damals noch mit rund 120 Mitarbeitenden. Als Direktions- und Personalassistentin durfte ich abwechslungsreiche und vielseitige Aufgaben übernehmen. Für Botengänge oder kleine Arbeiten wie Versände konnte ich die Diakonissen anfragen, die im gleichen Gebäude wohnten, indem wir damals die Büros hatten. Diese Nähe war grossartig – aus spontanen Begegnungen entstanden wertvolle Gespräche. Diese Verbundenheit begleitet mich bis heute.
Wandel, Vielfalt und Zugehörigkeit
Als ich Mami wurde, konnte ich mein Pensum dank einer Jobsharing-Partnerin reduzieren – eine Möglichkeit, die nicht alle haben. Über die Jahre blieb es stets bewegt: neue Betriebe eröffneten, andere schlossen, Um- und Neubauten und der Umzug vom Zürichberg nach Altstetten veränderten unseren Alltag. Die Zahl der Mitarbeitenden wuchs stetig, und mit der Bildung einer eigenen Personalabteilung fiel mein Bereich „Personalassistenz“ weg. Herausforderungen anzunehmen und flexibel zu bleiben ist für mich selbstverständlich – und genau das gefällt mir an diesem lebendigen Umfeld: bunt, mal ruhig, mal hektisch, aber nie eintönig. Ich schätze das eigenständige Arbeiten – und zugleich, jederzeit auf die Unterstützung meiner Kolleg:innen zählen zu können.
Heute sind wir in den verschiedenen Betrieben der Diakonie Bethanien beinahe 400 Mitarbeitende. Ich habe mein Pensum wieder erhöht, arbeite nicht mehr im Jobsharing, dafür mit zusätzlichen Aufgaben aus dem Bereich meiner ehemaligen Stellenpartnerin.
Besonders bereichernd ist für mich bis heute die Vertrautheit und Nähe zu den Diakonissen. Sie erinnern mich daran, wo unsere Wurzeln liegen, und geben meiner Arbeit eine tiefe Verbundenheit.